Leistungen 2018-08-17T12:49:06+00:00

UNSERE LEISTUNGEN

HOCHDRUCK-INJEKTIONSTECHNIK (HDI / DÜSENSTRAHL-VERFAHREN)

Bauen in innerstädtischen Bereichen stellt hohe Anforderungen an den Spezialtiefbau. Bei begrenzten Gebäudehöhen werden zunehmend Nutzflächen in den Keller verlagert: für Garagen, Technik, Lager und Verkauf. Dies führt dazu, dass bei Lückenschließungen und Anbauten an bestehende Gebäude die Baugruben- sohlen tiefer liegen als die Fundamente der bestehenden Bebauung. Diese müssen deshalb unterfangen werden.

Aber auch bei Sanierungen und Umbauten bestehender, häufig denkmalgeschützter Gebäude, sind wirtschaftliche Lösungen oft nur unter Einbeziehung der Kellerflächen zu erreichen. Da die Raumhöhen selten ausreichen, müssen die Kellerfußböden tiefer gelegt werden. Oder es sollen zur Verbesserung der Wohnqualität Aufzüge eingebaut werden, deren Unterfahrten in den Boden eingelassen werden müssen. Auch hier sind Fundamentunterfangungen erforderlich.

Hinzu kommt, dass die Baugruben dann möglicherweise in das Grundwasser hineinreichen. Um großflächige Grund- wasserabsenkungen zu vermeiden, wird die Baugrube als wasserdichter Trog mit einer horizontalen Dichtsohle ausgebildet.

Für die Lösung dieser und anderer Aufgaben setzt die Furch Grundbau GmbH das Düsenstrahlverfahren, welches auch Hochdruckinjektionsverfahren (HDI) genannt wird, ein.

AUFWÄNDIG: TECHNIK UND EINRICHTUNG

Die aufwändige Baustelleneinrichtung für das Düsenstrahlverfahren (HDI) umfasst:

  • Mannschafts-/Werkzeugcontainer

  • Zementsilo

  • Zementförderschnecke

  • Dosier- und Mischanlage

  • Hochdruckpumpe für Wasser- und Suspensionsdüsen bis 600 bar

  • Druckluftkompressor

  • Abraumpumpe für Überschusssuspension

  • Regel- und Steueranlagen, sowie Überwachungseinrichtungen

Schematische Darstellung des Verfahrens

Abteufen des Injektionsgestänges auf die erforderliche Tiefe, z.B. im Spülverfahren mit Wasser oder Zementsuspension.

Auffräsen des Bodens mit rotierenden Schneidstrahlen und Vermischen des Bodens mit Zementsuspension.

Gleichzeitiges Hochziehen des Injektionsgestänges. Dabei entstehen Säulen aus einem Gemisch von Zement, Wasser und Boden, das zu Beton abbindet.

Durch die Herstellung von überschneidenden Säulen entsteht eine Wand, die je nach Bodenart Fertigkeiten zwischen etwa B5 und B20 erreicht.

ANWENDUNGEN IM SPEZIAL-TIEFBAU

Unterfangen von bestehenden Gebäuden bei einer tiefer liegenden Nachbarbebauung

Tieferlegen von Kellerfußböden oder nachträglicher Einbau von Kellern in ein bestehendes Gebäude

Herstellen von Aufzugsunterfahrten im Grundwasser mittels druckwasserhaltendem HDI-Trog

Verstärken der Fundamente bei Lasterhöhungen wie z.B. Aufstockungen oder Umbauten

Tiefgründungen bei Setzungsschäden zur Überbrückung nicht tragfähiger Bodenschichten

Herstellen von Schächten, auch mit Sohldichtung und anschließender Restwasserhaltung

Umweltverträgliche Dichtsohlen unterhalb von Baugruben mit druckwasserhaltenden Verbauwänden

Wasserdichtes Verschließen von Sparten im Baugrubenverbau, z.B. zur Leitungsdurchführung

Wasserdichtes Ausbessern bei druckwasserhaltenden Verbauwänden

WEICHGELABDICHTUNGEN

Weichgelabdichtungen können als kostengünstigere Alternative zu Abdichtungen im HDI-Verfahren eingesetzt werden. Injektionen auf Weichgelbasis sind in horizontaler, wie auch vertikaler Form als Abdichtung gegen das Grundwasser möglich.

In horizontaler Form wird die Injektion auf Weichgelbasis üblicherweise als Injektionssohle, in vertikaler Ebene als Injektionswand oder -schirm bezeichnet. Anwendbar sind Weichgelinjektionen in rolligen Böden mit geringen Schluffanteilen.

Die Herstellung von Weichgel- Abdichtungen erfolgt über Injektionslanzen, die im Bohr- oder Vibrationsverfahren eingebracht werden. Die Injektionslösung besteht aus einer Mischung von Wasser, Wasserglas und Natriumaluminat. Das Porenvolumen des rolligen Bodens wird beim Injektionsvorgang mit dieser Lösung gefüllt.

Mit Aushärten der Injektionslösung werden die injizierten Bereiche nahezu wasserundurchlässig.

NIEDERDRUCKINJEKTIONEN

Günstige Alternative zum Hochdruckverfahren

Bei der Ausführung von Niederdruckinjektionen (NDI) wird im Gegensatz zur Hochdruckinjektion (HDI) die Struktur des Bodens nicht verändert.

Die Injektionsmaterialien (Zement und Feinstzement) werden in den vorhandenen Porenraum des Bodens injiziert und bewirken eine Verfestigung.

Die Erpressung erfolgt über Packer und Manschettenrohre oder Rammrohre.

Das Mischen und Dosieren erfolgt über eine Mischstation und das Verpressen über die computergestützte Verpress-Station, die alle relevanten Verpressdaten, wie z.B. Druck, Menge und Durchfluss automatisch erfasst.

KOMPLETTE BAUGRUBEN IN LANGJÄHRIGER KOOPERATION MIT PARTNERFIRMEN

Wir bieten in Kooperation mit unseren langjährigen Partnerfirmen die Herstellung kompletter Baugruben und damit verbundener Zusatzleistungen an:

  • Verbau

  • Spundwandramm- und -pressarbeiten

  • Grundwasserabsenkungen

  • Kleinbohrpfähle

  • Ankerarbeiten

  • Abbruch- und Erdarbeiten

Anfahrt

Furch Grundbau GmbH
Wittestraße 26 F
13509 Berlin

Kontakt

Telefon: 030 / 43 777 92 – 0
Telefax: 030 / 43 777 92 – 31
E-Mail: info@furch-grundbau.de